13.-14.04. Wahl des neuen Provinzials der Pauliner in Deutschland
Wahl des neuen Provinzials der Pauliner in Deutschland
Die Paulinerpatres unserer Gemeinschaft bereiten sich auf ein wichtiges Ereignis vor: Am 13. und 14. April 2026 findet in Altötting die Generalversammlung der Deutschen Provinz des Paulinerordens statt. Im Mittelpunkt dieser Tage steht die Wahl des neuen Provinzials, der den Orden in Deutschland für die kommenden drei Jahre leiten wird.
Der Provinzial trägt die Verantwortung für alle Patres und Brüder, die in Deutschland wirken, und arbeitet eng mit dem General des Ordens in Jasna Góra (Tschenstochau, Polen)zusammen – einem der bedeutendsten Marienheiligtümer Europas und geistlichen Zentrums des Paulinerordens.
Der Orden des heiligen Paulus des Ersten Einsiedlers, kurz Paulinerorden, entstand im 13. Jahrhundert in Ungarn. Seine Mitglieder suchten nach einem Leben in der Nachfolge Christi in Einsamkeit und Gebet, nach dem Vorbild des heiligen Paulus, des ersten Eremiten.
Mit der Zeit entwickelte der Orden ein starkes marianisches Charisma: Seit dem 14. Jahrhundert betreuen die Pauliner das Heiligtum der Schwarzen Madonna von Jasna Góra in Tschenstochau. Dieser Ort wurde zu einem Symbol des Glaubens, der Hoffnung und der nationalen Identität Polens.
Heute wirken Paulinerpatres in vielen Ländern, auch in Deutschland, wo sie in Seelsorge, Wallfahrtswesen und geistlicher Begleitung tätig sind. Ihre Spiritualität ist geprägt von stiller Gottesnähe, Liebe zur Muttergottes und Dienst für die Menschen.
Wir begleiten die Wahl des neuen Provinzials mit unseren Gebeten und guten Wünschen, dass der Heilige Geist die Gemeinschaft in Altötting leite und allen Paulinern Kraft und Weisheit schenke für ihren weiteren Dienst.

