Kirchenmusik

Ich will dem Herren singen, solange ich lebe. Dem Herren, meinem Gott, spielen, solange ich da bin!

Kirchenmusik aktuell

Zur Zeit macht der Kirchenchor Winterpause.

Der Kinderchor probt jeden Freitag um 16.15 Uhr im Pfarrheim Rudelzhausen.

Kirchenchor

In der Pfarrei vorhandenes Notenmaterial aus der Mitte des 19. Jahrhunderts lässt vermuten, dass es bereits damals – zumindest zeitweise – einen Kirchenchor in Rudelzhausen gab.

Der heutige Kirchenchor wurde 1946 durch den damaligen Pfarrer Josef Augenthaller gegründet.

Pfarrer Augenthaller war bestrebt, die Liturgie würdig zu feiern, und musikalisch anspruchsvoll zu gestalten. Daher war ihm ein leistungsfähiger Kirchenchor wichtig.

Diesem Anspruch fühlen wir uns bis heute verpflichtet.

Wir sind eine Gruppe von ca. 25 Sängerinnen und Sängern. Schwerpunktmäßig widmen wir uns der traditionellen Kirchenmusik fast aller Stilepochen. Aber auch der deutsche Liturgiegesang und das „neue geistliche Liedgut“ wird bei uns gepflegt.

Mehrmals im Jahr, insbesondere an den Hochfesten des Kirchenjahres, führen wir eine Orchestermesse auf.

Unter „Etwas zum Hören“ finden Sie einige Livemitschnitte aus unserem Repertoire.

Besonders freut es uns aber, wenn Sie uns im Rahmen eines Gottesdienstes zuhören.

Wir proben jeden Montag um 19:30 Uhr im Pfarrheim Rudelzhausen.

Falls Sie selber gerne singen, kommen Sie einfach vorbei und singen Sie mit.

Kinderchor

Unsere Nachwuchssänger proben jeden Freitag um 16.15 Uhr (außer in den Schulferien) im Pfarrheim Rudelzhausen.

Mitmachen kann jeder ab der ersten Klasse. Auch Du bist herzlich eingeladen mitzusingen.

Nähere Infos bekommst du im Pfarrbüro.  (Telefon: 08752 – 455)

Wenn du unseren nächsten Auftrittstermin wissen willst, dann klicke auf Kirchenmusik aktuell. Wenn du uns hören willst, dann klicke hier.

Wir freuen uns auf dich!

Projektchor Neues geistliches Liedgut

Der Projetchor neues geistliches Liedgut widmet sich schwerpunktmäßig moderner Kirchenmusik, und probt ausschließlich projektbezogen. Hauptsächlich gestalten wir Erstkommunion- und Firmungsgottesdienste, oder singen bei der Kinderchristmette.

Gerne singen wir auch bei anderen Anlässen. Fragen Sie uns!

Kontakt über Pfarrbüro, Telefon: 08752 – 455

Projekt Choralschola

Der Projektchor „Choralschola“ besteht derzeit aus vier Männerstimmen, und probt ausschließlich projektbezogen. Schwerpunktmäßig widmen wir Psalmengesängen, deutschem Liturgiegesang, sowie dem gregorianischen Choral.

Unsere Orgeln

Rudelzhausen

Die Vorgängerorgeln

Die erste, nachweislich für die Pfarrkirche Rudelzhausen erbaute Orgel, war ein 1862 erbautes, Instrument des Orgelbauers Martin Hechenberger aus Passau.

Die Vorgängerorgel, (wohl ein sehr kleines Instrument) die nach der Säkularisation aus dem Kloster Geisenfeld in unsere Pfarrei gekommen war, wurde in die Schimmelkapelle gebracht.

Näheres ist  über die Hechenbergerorgel nicht bekannt, auch nicht warum sie schon nach relativ kurzer Zeit durch eine neue ersetzt wurde.

Spieltisch der alten Siemannorgel

1914  erhielt die Pfarrkirche eine neue, von der Firma Willibald Siemann aus München erbaute, und romantisch intonierte Orgel, mit 11 klingenden Registern auf pneumatischer Kegellade.

Am Pfingstdienstag, den 2. Juni 1914 wurde die Orgel von Herrn Domkapitular Münz aus Regensburg feierlich geweiht. Diese Orgelweihe war das letzte Fest in der Pfarrei vor Ausbruch des ersten Weltkrieges.

Die heutige Orgel

Nachdem Anfang der achziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Siemannorgel aus den Jahr 1914 in die Jahre gekommen war, und mehr und mehr störanfällig wurde, wäre eine Generalsanierung nötig gewesen. Auf anraten des Orgelsachverständigen, Eberhard Kraus aus Regensburg, beschloss man jedoch von einer solchen abzusehen, und stattdessen eine neue Orgel anzuschaffen, und die Empore neu zu gestalten.

Die Empore früher…


… und heute.

1985 lieferte die Orgelbaufirma Weise aus Plattling ein neues Instrument mit 19 klingenden Registern, mechanischen Schleifladen und 1528 Pfeifen. Das alte Orgelgehäuse blieb erhalten.

Die Orgelweihe fand am 16. Juni 1985 durch H.H. Weihbischof Guggenberger statt.

Das Rückpositiv

Aufgrund von schwierigen akustischen Verhältnissen, bedingt durch die relativ geringe Raumhöhe, war es der an der Rückwand der Kirche stehenden Orgel nicht immer möglich den Raum feierlich zu füllen. Insbesondere an Festtagen an denen die Kirche gut gefüllt war, stellte dies ein Problem dar.

Daher beschloss man, in Zusammenarbeit mit dem Orgelsachverständigen Prof. Kunibert Schäfer, die Orgel um ein Rückpositiv zu erweitern, die Disposition der bestehenden Orgel geringfügig zu verändern, sowie die gesamte Orgel neu zu intonieren.

Das Rückpositiv wurde von der Firma Armin Ziegltrum gebaut, die Intonationsarbeiten führte Herr Andreas Utz aus.

Am 24. Oktober  2004 erhielt die erweiterte Orgel durch H. H. Abt Wolfgang Maria Hagl ihre Weihe.

Nun besitzt die Pfarrei eine schöne Orgel, mit 27 klingenden Registern verteilt auf  drei Manuale und Pedal 1864 Pfeifen.

Steinbach

Die Vorgängerorgeln

Im Jahre 1844 wurde für die Kirche in Steinbach vom Orgelbauer Anton Schirn eine alte Orgel angekauft, diese Orgel kam später nach Marzill.

1878 wurde die Orgel aus der Kirche in Haslach in Steinbach aufgestellt.

Näheres ist über beide Instrumente nicht bekannt.

Die heutige Orgel

Die heutige Orgel wurde 1925 von der Firma Steinmeyer in Oettingen erbaut (damals schon mit elektrischem Gebläse) und ist original erhalten. Sie besitzt sieben klingende Register, diverse Koppeln und ca. 400 Pfeifen. Die Intonation ist romantisch, die Traktur pneumatisch.

Puttenhausen

Die Orgel in Puttenhausen, ein kleines Instrument mit vier klingenden Registern wurde 1856 vom Landshuter Orgelbauer Johnann Ehrlich erbaut. Ursprünglich war sie für die damals noch wesentlich kleinere Kirche konzipiert, und für diese völlig ausreichend. Obwohl sie, seit dem Kirchenanbau 1955 – 58 nun einen wesentlich größeren Raum zu füllen hat, tut sie seit über 160 Jahren treu ihren Dienst und wird sicher noch viele Generationen mit ihrem Klang erfreuen. Ein Stück deutsche Wertarbeit im besten Sinn des Wortes.