Taufe

„Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!” (Mt 28, 19).

Bedeutung: (von griech. baptizein = tauchen, eintauchen) Durch das Sakrament taucht ein Kind in Gottes Leben ein und wird zum Kind Gottes und Teil der Glaubensgemeinschaft der Christen, also Mitglied der Pfarrgemeinde.
Bei der Taufe gießt der Taufspender geweihtes Wasser dreimal über den Kopf des Täuflings und spricht die Taufformel: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Zuvor ist der Täufling nach seinem Glauben gefragt worden. Im Falle der Kindertaufe bekennen die Eltern und Taufpaten ihren Glauben, nachdem sie für das Kind die Taufe erbeten und sich zu ihrer Aufgabe bekannt haben, das Kind im katholischen Glauben zu erziehen.

„Durch die Taufe wird jedes Kind in einen Freundeskreis aufgenommen, der es nie, weder im Leben noch im Tod, verlassen wird … Dieser Freundeskreis, diese Familie Gottes, in die das Kind nun eingegliedert wird, begleitet es immerfort, auch in Tagen des Leids, in den dunklen Nächten des Lebens; er wird ihm Trost, Zuspruch und Licht geben.“ BENEDIKT XVI.,08. 01. 2006

Für die Praxis
In unserer Pfarreiengemeinschaft wird für jedes Kind eine Einzeltaufe durchgeführt!

Anmeldung
Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind getauft wird, dann setzen Sie sich bitte möglichst bald mit dem Pfarrbüro in Verbindung. Zur Anmeldung bringen Sie bitte die Geburtsurkunde oder das Stammbuch Ihrer Familie mit.

Taufgespräch
Zur Vorbereitung auf die Taufe findet ein Gespräch der Eltern und des Paten / der Patin mit dem Pfarrer oder Kaplan statt. In diesem Rahmen werden u.a. die Bedeutung dieses Sakramentes und der genaue Ablauf der Feier besprochen. Der Termin dazu kann bei der Anmeldung oder auch telefonisch vereinbart werden.

Welche Voraussetzungen muss ein Taufpate erfüllen?
Es ist eine gute Einrichtung, dem Kind auf dem Weg in den Glauben einen Taufpaten zur Seite zu stellen, der den Eltern bei der Glaubenserziehung des Kindes helfen soll. Dieser muss katholisch getauft und gefirmt sein und das 16. Lebensjahr vollendet haben. Außerdem sollte er im Lebensumfeld des Kindes wohnen und darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Wenn ein evangelischer Christ Pate sein möchte, so ist das möglich, allerdings nur zusammen mit einem zweiten katholischen Paten. Wohnt der Taufpate nicht in unserer Pfarrei, muss er einen Patenschein von seiner eigenen Pfarrei vorlegen.
Ich wohne in einer anderen Pfarrei, kann ich mein Kind auch bei Ihnen taufen lassen?
Selbstverständlich! Sie brauchen hierzu einen Tauf-Entlassschein Ihres zuständigen Pfarrers.

Wir sind nicht kirchlich verheiratet, können wir das Kind trotzdem taufen lassen?
Ja, Voraussetzung ist allerdings, dass mindestens ein Taufpate katholisch ist. Dieser übernimmt die religiöse Begleitung Ihres Kindes.

Wie viele Paten brauchen wir?
Mindestens einen, der katholischen Glaubens ist. Angehörige anderer Konfessionen können als Taufzeuge gewählt werden.

Muss mein Kind einen Namenspatron haben?
Ja. Dieser kann allerdings als Zweitname geführt werden und muss in keinem offiziellen Ausweisdokument angegeben werden.