Knallrot leuchte die Kapelle zwischen den Feldern und Wäldern – schon von Weitem ist sie gut sichtbar. Irgendwann um 1870 wurde die Kapelle von den Vorfahren von Barbara Hausler erbaut.

Der Grund: Der Errichter der Kapelle hatte ein Kind, das krank war. Der besorgte Vater Haimerl legte zur damaligen Zeit ein Gelöbnis ab, dass er eine Kapelle errichten würde, sollte seine Tochter wieder genesen. Als dies geschah, löste er sein heiliges Versprechen ein. Als Vorbild diente ihm die Haslacher Kirche.

Von der Familie Haimerl ging die Kapelle in den Besitz der Ranks über. Diese wiederum übergaben sie an die Familie Huber. Von denen übernahmen die Familie Hausler. 2000 steckten diese viel Arbeit und Liebe in die Renovierung der Kapelle.

Interessante Anekdote: Der dazugehörige Kreuzweg wurde einst  geklaut und fand über einen Zufall wieder seinen Weg zurück in die Kapelle.

Geweiht ist die Kapelle der „Schmerzhaften Mutter Gottes“. Bekannt ist sie allerdings als „Bene-Kapelle“, da sich Barbara und Sebastian Hausler bei der Instandhaltung so viel Mühe gegeben haben.