Die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. Mk 16, 18

Liebe Schwestern und Brüder,

am 11. Februar, den Welttag der Kranken werden in vielen Kirchen feierliche Liturgien gehalten, verbunden mit der Spendung der Krankensalbung, die heutzutage immer häufiger vergessen und unterschätzt wird.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, aus welchem Grund?

Vielleicht, weil man irgendwann die Krankensalbung immer mehr als „die letzte Ölung“ bezeichnete. Immer mehr wurde der Priester erst gerufen, um die Kranken im letzten Moment des Lebens zu salben, wenn jemand schon im Sterben lag. Es ist nicht richtig zu meinen, dass die Krankenölung nur für Sterbende da ist. Wer im Sterben liegt, soll beichten und die Eucharistie als „Wegzehrung“ empfangen.

Die Krankenölung wird auch „Oleum Infirmorum“ genannt. Der lateinische Begriff: infirmus heißt übersetzt: schwach, schlecht, krank. Die Krankensalbung ist also bestimmt für Menschen, die sich wegen Altersschwäche oder Krankheit in einem schlechten Gesundheitszustand befinden. Die Wirkungen der Krankensalbung sind sehr vielseitig, u. a: sie kann Trost spenden, Frieden stiften und Mut bringen, um die Leiden des Alters oder der Krankheit zu ertragen. Ferner schenkt sie auch Genesung, obwohl sie äußerlich oft nicht sichtbar ist. Auch die Vergebung der Sünden, falls der Kranke sie nicht durch das Bußsakrament empfangen konnte, ist so möglich. Die Krankensalbung baut auf, bringt Stärkung an Leib und Seele und schenkt das Verständnis, die Beschwernisse anzunehmen und somit mit Christus an der Erlösung der Welt teilzunehmen. Genau diese Geheimnisse werden wir in der Fastenzeit betrachten und unser Bewusstsein vergrößern.

Möge der Welttag der Kranken, der für viele von uns eine Gelegenheit sei, den Reichtum der Tatsache zu entdecken, dass Christus uns, aus Sorge um unsere körperliche, geistige und seelische Gesundheit, das besondere Sakrament der Heilung hinterlassen hat. Seien wir uns bewusst, dass er sogar, um unser ewiges Leben zu retten, viel gelitten hat und sogar für uns am Kreuz gestorben ist. Es ist gut, sich auch besonders in diesen Tagen bei Christus in ganz besonderer Weise für sein liebevolles Gedenken und seine Hingabe an alle Kranken und Schwachen zu bedanken.

Ihr Pater Jacek.

Die Krankensalbung spenden wir:

am Di., 08. 02., um 17.00 Ihnen in Aufhausen und um 18.00Uhr in Hebrontshausen,

am Mi., 09. 02., um 9.30Uhr in Rudelzhausen,

am Do., 10. 02., um 18.00Uhr in Tegernbach,

am So., 13. 02., um 8.45Uhr in Tegernbach und in Hebrontshausen, um 10.00Uhr in Rudelzhausen und in Puttenhausen.

aber auch nach der telefonischen Vereinbarung:

RUDELZHAUSEN & HEBRONTSHAUSEN

Telefon: 08752 – 455
E-Mail: pfarrei.rudelzhausen@t-online.de

Bürozeiten:
Di. Mi. u. Fr. 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

TEGERNBACH

Telefon: 08752 – 1077
E-Mail: pfarrei-tegernbach@t-online.de

Bürozeiten:
Mittwoch, 16.00 bis 19.00Uhr

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