Maria in den Rosen

Man sieht der Marien-Kapelle bei Oberhinzing ihr Alter nicht an. Denn sie wurde bereits 1858 urkundlich das erste Mal erwähnt. Im Wortlaut heißt es dazu in der Hauser-Chronik:

„Im Sommer 1858 erbaute Joseph Häusler, Schambergerbauer außer dem Dorfe eine Kapelle, um das Muttergottesbild, daß früher in Rudelzhausen auf dem Seitenaltare stand und als wundertätig galt, unterbringen zu können. Die Kapelle ist klein und nicht schön.“

Tatsächlich ist es Luise und Richard Raab, den Schambergerbauern, zu verdanken, dass jetzt die Marien-Kapelle den Ortsanfang von Oberhinzing verschönert. Durch zahlreiche Überschwemmungen in den letzten Jahrzehnten, war sie nicht mehr besonders ansehnlich so dass

2002, im August, die Renovierung begann. Dank der Unterstützung der ganzen Familie und vieler Freunde von Luise und Richard Raab, Schambergerbauern, erstrahlt die Marienkapelle zu Oberhinzing wieder in altem Glanz.

2003 wurde die Kapelle feierlich von Pfarrer Georg Weinziel eingeweiht. Zu den Feierlichkeiten kamen viele Gäste von Nah und Fern.

Der Name der Kapelle „Maria in den Rosen“ ist mit Bedacht gewählt: denn Rosen sind das Symbol der Liebe. Die Muttergottes hält eine Rose in der Hand – umgeben von Frauen, die stellvertretend für alle Rassen und Nationen gezeigt sind – ein weltumfassendes Bild!

Folgenden Worte gaben die Erbauer den Besuchern noch mit auf den Weg:

„Wir wünschen allen Besuchern der Kapelle, dass sie Kraft und Trost erfahren mögen, wenn sie ihn benötigen. Es soll ein Ort des Friedens und der Freude sein, ein Ort wo Menschen „innehalten“, um sich und dem Gott in sich ein Stück näher zu kommen – auch wenn es nur für einen Augenblick ist.“